Wie wurdet ihr zum Mylène Farmer-Fan?

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imagine
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Ungelesener Beitrag von imagine »

Zum Beispiel in der Members-Area 🙂.
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MartinC
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Wie wurdet ihr zum Mylène Farmer-Fan?

Ungelesener Beitrag von MartinC »

HappyMax hat geschrieben: 28. Jun 2026, 20:46 Ja, nur ist da leider die Entfernung oftmals so groß, dass man das Konzert nur auf der Leinwand sieht.
Ich hätte halt nie gedacht, dass das solche Ausmaße hat.
Um das Thema noch einmal aufzugreifen... es wirkt für mich so, als wärst Du extrem auf "sie" fixiert, was natürlich absolut legitim ist. Gleichzeitig hattest Du Dich dahingehend geäußert, daß Dich ihre Konzertfilme angefixt hatten (und nicht z.B. Videoclips von ihr), was dafür spricht, daß es umgekehrt eher ihre (Selbst-) Inszenierungen waren. Das ist dann natürlich etwas widersprüchlich.

Wenn Du absolut *nur* die Künstlerin selbst sehen willst, und zwar so nahe wie irgend möglich, dann hilft wirklich nur extrem langes Warten (vor dem Konzert) und sehr genaue Planung, denn so groß ihre Arenen und Stadions sind, so viel Platz hat sie auch, sich von A nach B zu bewegen. Wenn Du sie tatsächlich unbedingt nur *kurz* aber so nahe wie irgend möglich sehen möchtest, ist es auch gar nicht mal so doof, sich in der Mitte des Catwalks zu platzieren. Irgendwann schreitet sie dann an Dir vorbei, wenn auch wahrscheinlich nur einmal...

Aber, ganz ehrlich, bei aller Bewunderung der Dame selbst, sind wohl die meisten hier vor allem an ihren Inszenierungen interessiert, und von denen siehst Du ganz vorne am Bühnenrand wenn Du Glück hast 20%. Und es hängt auch sehr von der jeweiligen Show ab. La Défense 2019 war für mich nahezu komplett "für die Gallerie", nahezu alles war eigentlich nur aus der Distanz zu sehen. Die hunderte Leute direkt in der Mitte und um den Catwalk hatten z.B. Null Chance, ihren Flug in der Mondsichel zu sehen, die hörten im Intro minutenlang das Dröhnen und Gewaber, dann kam das Riesenteil exakt über ihren Köpfen runter, auf einmal "war sie da", man sah sie 5 Sekunden lang genau vor der Nase... und dann war sie auch schon wieder weg, irgendwo "oben" auf der Hauptbühne, die so groß wie 7 Tennisplätze war.

Von den Tribünen aus, und zwar von *allen* Tribünen, hatte man hingegen den drehenden Flug durch die "Ringe" in voller Pracht gesehen, das war für mich nach 1999 und 2006 die eindrucksvollste Ouvertüre auf dem Bronze-Rang. Und das ging auch so weiter, die ganzen Lichtprojektionen *auf* die Zuschauer im Innenraum, über lange Strecken wurden die Innenraum-Leute fast schon zur Leinwand für die Tribünen degradiert.

"Nevermore" war dann ein Stück mehr auch etwas für den Innenraum, aber auch hier war es von den Winkeln so, daß Du etwas weiter hinten von der gesamten Bühnenlandschaft deutlich mehr gesehen hast, als direkt vorne.

Und jeder hier wird Dir bestätigen... so gut die meisten ihrer Filme sind, der Eindruck live-haftig vor Ort ist ü-ber-wäl-ti-gend... :coffee:
H
HappyMax
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Ungelesener Beitrag von HappyMax »

MartinC hat geschrieben: 3. Jul 2026, 15:26 es wirkt für mich so, als wärst Du extrem auf "sie" fixiert,
Ich bin jetzt nicht der Typ, der auf ihre Äußerlichkeiten abfährt. Mich beeindruckt das "Gesamtpaket".
Abgesehen davon höre ich sie auch gerne abends auf Vinyl. Mich hat Musik noch nie so berührt wie bei ihr. Und ich höre viel Musik. Und nicht nur mal nebenbei im Radio.
MartinC hat geschrieben: 3. Jul 2026, 15:26 Das ist dann natürlich etwas widersprüchlich.
Das verstehe ich nicht. Sorry.
MartinC hat geschrieben: 3. Jul 2026, 15:26 sich in der Mitte des Catwalks zu platzieren
Ja, das hatte ich bei P!nk, sie kam zwar öfter "vorbei" aber dennoch war es nicht optimal. DEN optimalen Platz wird es mit Sicherheit nicht geben. Wie heißt es so schön? Das Eine will man, das Andere muss man. :moral:
MartinC hat geschrieben: 3. Jul 2026, 15:26 der Eindruck live-haftig vor Ort ist ü-ber-wäl-ti-gend...
Das glaube ich auch. Nur leider werde ich damit im Augenblick vorliebnehmen müssen, denn ich glaube kaum, dass ich sie zu einem Auftritt in meinem Wohnzimmer überreden kann. :ironie:

Zumindest hängt sie schon mal im Wohnzimmer: :irre:
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MartinC
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Ungelesener Beitrag von MartinC »

HappyMax hat geschrieben: 3. Jul 2026, 23:05 Das verstehe ich nicht. Sorry.
Sie im Konzert als Person aus absoluter Nähe sehen zu wollen, oder die Inszenierung als Ganzes sehen zu wollen, beißt sich... weil es sich nahezu ausschließt. Wenn jemand spontan von ihren Konzertfilmen begeistert ist, liegt die Wahrscheinlichkeit nahe, daß es vor allem die Inszenierung ist, die es einem angetan hat. Und daher schlug ich vor, sich vielleicht nicht zu sehr auf absolute Bühnennähe zu konzentrieren bzw. es aus diesem Grund schon jetzt (wo alles ohnehin noch Spekulatius ist) schon wieder aufgeben zu wollen... ;)
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Ungelesener Beitrag von imagine »

Oder mindestens zwei Konzerte mitnehmen. Einmal Stehplatz FOS, einmal Sitzplatz. Problem erkannt, Problem gebannt :D :D
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MartinC
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Ich werfe mal noch eine Idee in den Ring... bei der die Digital Natives vermutlich keine Ahnung haben, was das überhaupt sein soll, und wenn man es ihnen erklärt, meinen sie, man mache sich über sie lustig... :kicher: und zwar: Ein Opernglas! :shock:

Das gab es mal im vorletzten Jahrhundert, und tatsächlich gibt es sie immer noch. Und die Jüngeren müssen jetzt tapfer sein... die haben keine KI drin, keine Blockchain, kein Blutooth, kein WiFi, kein USB, keine Firmware, kein Betriebssystem, und noch nicht mal Solarzellen! Weil... gar kein Strom!

She-who-must-be-obeyed wollte schon immer eins haben, hatte sich damals kurzfristig zu den Kate Bush Konzerten in Hammersmith dann auch eins gekauft und ist bis heute davon begeistert. Im Prinzip ist das einfach ein Mini-Fernglas, ziemlich klein (roundabout Handygröße) und relativ leicht. Sofern man gewillt ist, ein *vernünftiges* Exemplar zu kaufen, ist die Qualität sensationell und zwar vor allem die gefühlte Haptik. Man sieht keinen Pixelschrott sondern eine gestochen scharfe analoge Auflösung, man sieht ja das "echte" Licht wie mit bloßem Auge, nur eben erheblich vergrößert.

Das Ding ist so klein und (auf den ersten Blick schon) nicht-Kamera, daß es auch noch nie Probleme gab, es in Theater und Konzerte zu bekommen. Es gibt leider (bedingt durch die Größe) keine Modelle mit Bildstabilisierung, das gibt es nur bei deutlich größeren Ferngläsern, die nicht nur sehr schwer sind, sondern dann auch (wenn es etwas taugen soll) im höheren vierstelligen Bereich liegen. Das heißt, der Blick dadurch wackelt dann etwas, allerdings führt das sogar wiederum zu einem deutlich authentischeren Gefühl, das Unterbewußtsein "merkt", daß man wirklich die Realität beobachtet und eben keinen Film.

Wichtig ist, die bestmöglichen Linsen zu haben, vorzugsweise Leica oder Zeiss. Hier zu sparen ist Unsinn, also in jedem Fall ein hochwertiges Modell wählen, man bekommt gute in etwa ab einer (unteren) dreistelligen Summe. Auf keinen Fall im Netz kaufen, sondern in einen guten (und größeren) Optikerladen gehen, wo man es (wichtig) auch ausprobieren kann. Primär verkauft werden sie heute für Wanderer und Naturbeobachter, weil man sie (klein und leicht) problemlos überallhin mitnehmen kann, aber den ursprünglichen Zweck (Theater und Oper vom entfernten Balkon aus) erfüllen sie weiterhin. Im Stade de France 2024 (was von der Tribüne aus schon die maximale Distanz war, die realistisch auftreten kann) lieferte es ein gestochen scharfes Bild, für das man anderweitig sehr sehr sehr sehr lange hätte anstehen müssen, nur daß man es in *jeder* Szene bekam, und nicht nur bei den wenigen, die dann zufällig direkt vor der Nase passieren.
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HappyMax
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Ungelesener Beitrag von HappyMax »

Danke für den Tipp.
Tja, jetzt muss ich mich outen und sagen, dass ich das tatsächlich kenne. Ich bin alt! :cry: :cry:
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