Wie gefällt euch "Interstellaires"?

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Ungelesener Beitrag von imagine » 13. Nov 2015, 21:02

Ich höre Interstellaires gerade zum ersten mal von CD auf meinen Lautsprechern bei meinen Eltern. Ich habe irgendwie den Eindruck, als wäre das Album insgesamt deutlich leiser abgemischt als Monkey me und weniger Loudness-war-lastig. Was sagen unsere Experten dazu? :pooh1:
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Erzengel
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Ungelesener Beitrag von Erzengel » 13. Nov 2015, 21:40

Ich bin da ganz sicher kein Experte. Ich habe immer sehr viel mehr Geld in Alben als in meine Anlage investiert :kicher:, aber mein Eindruck ist auch, dass "Interstellaires" besser klingt und auch besser produziert ist.
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Ungelesener Beitrag von MartinC » 14. Nov 2015, 13:49

Erzengel hat geschrieben:Ich bin da ganz sicher kein Experte. Ich habe immer sehr viel mehr Geld in Alben als in meine Anlage investiert :kicher:, aber mein Eindruck ist auch, dass "Interstellaires" besser klingt und auch besser produziert ist.
Ich möchte vorausschicken, daß ich kaum etwas dämlicher finde als diese HiFi Fachzeitschriften mit ihren Meßwerten bei Platten und Geräten, die mir erzählen wollen, daß die "Never Mind The Bollocks" auf CD besser klingt als das Original-Vinyl, weil irgendein gehirntoter "Signalabstand" um 1,37 Milli-Mü höher wäre... :kotz:

Aber es gibt einen (technischen) Wert, der das Thema "Loudness" ziemlich klar und gefühlsunabhängig klärt, und zwar der sogenannte RMS Wert, der sowas wie den "Schalldruck" wiedergibt, und damit die "wahrgenommene" Lautstärke, im Unterschied zur maximalen Amplitude. Dieser (negative) Wert ist durch den "Loudness War" in den letzten 30 Jahren immer größer geworden, nähert sich also von Minus der 0 an (was der nur theoretische und in der physischen Welt nicht erzeugbare "maximale Lärm" wäre).

Ich hatte schon mal hier darüber geschrieben, aber ich wiederhole hier nochmal die Zahlen, typische Werte für Rock/Popmusik waren:
- Ende der 80er: ca. -15 dB
- Mitte der 90er: ca. -12 dB
- Ende der 2000er: ca. -10 dB
- aktuell -9 dB und steigend...

Ich hatte da einmal exemplarisch das Stück "Monkey Me" gemessen (das geht digital mit Audio-Editoren). Der Track hat im Orignal 5700 Clippings, was schon einmal schlecht ist, d.h. die Amplituden übersteuern. Auf -0,2 dB normalisiert kam ich dann auf ein mittleres RMS von -10 dB und ein Maximum von -6 dB (was sehr sehr hoch ist).

Nun die neuen Werte, und das ist interessant. Zunächst, "Stolen Car", das ja produktionstechnisch noch am meisten nach der "Monkey Me" Ära klingt hat 6150 Clippings, also nochmal brutaler, und die RMS-Werte sind -10,7 dB im Mittel und -6,1 dB Maximum.

Aber "Interstellaires" hat nur ca. 30 Clippings (das ist fast nix für heutige Maßstäbe) und RMS -12,3 dB im Mittel und -7,4 dB Maximum.

Diese Werte sollte man, wie gesagt, tunlichst nicht überbewerten, aber sie untermauern recht deutlich den subjektiven Eindruck, daß "Interstellaires" deutlich besser klingt. Rechnet man die dB die Prozente um, dann wirkt "Stolen Car" vom Lautstärkeeindruck ca. 8% weniger "laut" als "Monkey Me" und "Interstellaires" ca. 30% weniger.

Was die Dynamik betrifft, hat "Monkey Me" nur ca. 58% (mittleres RMS gegen Maximum), aber "Stolen Car" ca. 70% und "Interstellaires" ca. 76%. Das sind schon Hausnummern.
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THomasHH
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Ungelesener Beitrag von THomasHH » 14. Nov 2015, 14:11

Auf jeden Fall schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Insofern ist es vielleicht ganz gut, dass die alten Platten nie als Remaster erschienen sind. Die wäre wohl auch nur hochgesetzt worden, oder so. Keine Ahnung, kenne mich da nicht so aus. Aber so schlecht klingen IMO die alten CDs nicht, man muss die Anlage halt nur etwas lauter drehen.
Ist halt nur doof, wenn man alle Songs per mp3-Player hört und dann ständig diese Lautstärkeunterschiede auftreten.
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Ungelesener Beitrag von OneHitWonder » 14. Nov 2015, 18:01

imagine hat geschrieben:Ich höre Interstellaires gerade zum ersten mal von CD auf meinen Lautsprechern bei meinen Eltern. Ich habe irgendwie den Eindruck, als wäre das Album insgesamt deutlich leiser abgemischt als Monkey me und weniger Loudness-war-lastig. Was sagen unsere Experten dazu? :pooh1:
Das war auch mein erster Eindruck. Hatte mich anlässlich Monkey Me erstmals eingehender mit dem Thema beschäftigt. Ich wollte einfach rauskriegen, warum das partout nicht den Spass macht zu hören wie ich es gern gehabt hätte. Da Interstellaires dieses "Problem" nicht hat, wollte ich das eh mal noch erforschen.

Habe dein Posting zum Anlass genommen, Interstellaires mal durch den "Dynamic Range Meter" gelassen und das Ergebnis auch gleich in die DR Datenbank hochgeladen. Ist mit DR7 besser Monkey Me (DR5), aber immer noch im roten Bereich. Habe zur Sicherheit auch noch zwei weitere Alben durchgelassen und konnte für diese die bereits in der DB befindlichen Werte reproduzieren. Der ermittelte DR-Wert stimmt also.

Wie das mit solchen Papierform Werten so ist geben sie Anhaltspunkte, sollten aber nicht zur Religion werden. Z.B. ist Avant que L'Ombre in Sachen Loudness War das zweitschlechteste Album (DR6). Das sehen wir aus anderen Perspektiven vermutlich alle nicht so...

Ich finde aber auch gerade beim Hören mit guten (womit ich gut und nicht verrückt meine) Equipment und unter guten Stereobedingungen, dass der Sound eine räumliche Tiefe hat, die dem Albumtitel Interstellaires irgendwie angemessen ist. Es ist einfach stimmig.
THomasHH hat geschrieben:Auf jeden Fall schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Insofern ist es vielleicht ganz gut, dass die alten Platten nie als Remaster erschienen sind. Die wäre wohl auch nur hochgesetzt worden, oder so. Keine Ahnung, kenne mich da nicht so aus. Aber so schlecht klingen IMO die alten CDs nicht, man muss die Anlage halt nur etwas lauter drehen.
Genau das dürfte der Grund sein, warum die dynamikkomprimierten "Fully Digitally Remastered" bla bla Versionen vordergründig besser klingen. Fast überall ist heute eine Loudness Schaltung im Spiel. D.h. je leiser du drehst, um so mehr werden Bässe und Höhen angehoben. Mischt man also so ab, dass man leicht im Übersteuern ist und nimmt dann noch die Dynamik so raus, dass man in der Regel immer bei 80% Aussteuerung ist, drehen die Leute den Lautstärkeregler nicht so weit auf, heben somit Bässe und Höhen an und es klingt einfach anders als mit weniger Input und weiter aufgedrehter Lautstärke. Vielleicht nicht mehr so wie der Künstler es wollte, aber eben "richtig fett".
THomasHH hat geschrieben:Ist halt nur doof, wenn man alle Songs per mp3-Player hört und dann ständig diese Lautstärkeunterschiede auftreten.
Hier ist für mich "Normalisierung" bzw. "Replay Gain" das Zauberwort. Es wird die empfundene Lautstärke eines Tracks ermittelt und dessen Lautstärke entsprechend angepasst. Finde ich eine gute Sache und meine komplette Sammlung an Audio Files ist damit versehen. Gerade im Auto ist das eine tolle Sache, denn da nervt mich das ständige laut und leise besonders.

Man muss nur auf eines aufpassen: Die Originaldaten dürfen dabei nicht verändert werden, sonst droht Qualitätsverlust. D.h. der Korrekturwert wird in der Datei gespeichert und erst der Player nimmt die Anpassung vor.

Nicht alle MP3 Player unterstützen das in der Form. Aber der MP3 Standard bietet hier einen sehr eleganten Ausweg: Ein MP3 File ordnet jedem internen Block eine Lautstärke zu. Es gibt Tools, welche einfach diesen Wert verbiegen und das Maß der Veränderung in den Metadaten speichern. Damit ist die eigentliche Kodierung (=Qualität) unangetastet, der Player kriegt nix davon mit und man kann es jederzeit qualitätsneutral rückgängig machen.

Als ich noch MP3 genutzt habe war MP3Gain das Tool meiner Wahl.

Btw: Über meine Ablehnung verlustbehafteter Formate wie MP3 und die Gründe dafür können wir uns gerne in einem anderen Thread die Köpfe heissdiskutieren...
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Ungelesener Beitrag von L`ombre » 20. Nov 2015, 12:58

So....endlich komm ich auch mal dazu was zu sagen. ;) ;)

Ich tue mich generell schwer damit Mylène`s Alben in eine Reihenfolge des „Gefallens“ zu sortieren. Fakt ist das ich jedem Werk großen Respekt zolle, besonders wenn ich manche Umstände bedenke unter denen die Arbeiten entstanden sind.

Als zweites „Nicht Laurent Album“ steht Interstellaires für mich natürlich auf einem etwas anderem Prüfstand als die gemeinsamen Werke das tun.

Ich wüsste zu gerne wie das hier abgelaufen ist. Hat man ihr eine Mehrzahl an Kompositionen vorgelegt und sie hat sich dann das Beste heraus gesucht? Beziehungsweise was ihr am besten gefiel..? Aber wie auch immer es gewesen sein mag, Interstellaires beweist wieder einmal Laurent`s Aussage, das Mylène über ein besonderes Gefühl für Musik und Tonarten verfügt.

Denn gleich ob mir die Melodien jetzt besonders gefallen oder auch nicht, eins steht für mich erneut fest: Sie weiß ganz genau wie sie aus jeder Komposition das maximale rausholen kann. :kniefall:

Ihre Stimme, die Art der Betonung, ihr Spiel auf verschiedenen Oktaven vermögen selbst der langweiligsten Komposition das „Besondere“ einzuhauchen. Ich frage mich oft an dieser Stelle wie die Songs wohl von anderen Künstlern insgesamt mit „Leben“ versorgt werden würden. Beim Text angefangen….. Ob man dann auch noch davon begeistert wäre?

Interstellaires kann jedenfalls begeistern. Obwohl „Bleu Noir“ mir heute zum größten Teil sehr gut gefällt, vermochte es mich anfangs nicht so zu überzeugen wie es jetzt bei Interstellaires der Fall ist. Nun, mir fehlen zwar die musikalischen Besonderheiten die eben Laurent typisch sind, aber die Erwartung daran war mangels Anwesenheit seiner Person auch nicht so hoch.

Und dann? Überraschend gut insgesamt….. war meine erste Reaktion.
Besonders überzeugend Interstellaires selbst, aber auch der Neu Version von Stolen Car wurde richtig Leben eingeblasen.
Neben A rebours sind es auch die Songs die mir bereits beim ersten Hören schon mehr als nur gefallen haben.

Beim Durchlesen der Titel muss ich zugeben, hab ich ebenfalls gedacht……“ Was …schon wieder Love Song und auch noch City of Love……? Du meine Güte….jetzt mal gut mit Englisch und Love. Was denn los...?
Dann tritt wieder das Phänomen ein….. je öfter man es hört, desto besser gefällt es einem.
Bei City of Love habe ich zwar ständig das Gefühl ich hätte es schon mal gehört in so einer Weise, aber es ist auch nicht einfach etwas zu komponieren was noch nicht da war und sich dennoch gut anhört. Die sphärische Atmosphäre steht dem Track gut und macht ihn angenehm zu hören. Eigentlich finde ich ihn richtig gut. ;)

Etwas linear aber trotzdem nicht ohne Reiz ist für mich Love Song. Da sehe ich viel mehr Potenzial als anfangs beim lesen des Titels erwartet. Mal sehen wie sich das noch entwickelt….man kennt das ja…..  Ich höre ihn jedenfalls jetzt schon immer öfter….. :D

Das Cover des billigen Tricks . . . hmm
Sie hat es zweifelsohne gut interpretiert. Im Tempo stark verlangsamt ( wie Gary Jules mit Mad World von Tears for Fears ) klingt es jetzt wirklich nicht übel. Aber ich höre Mylène wirklich lieber in Französisch. Ob sie eine Bindung zu dem Song hat, oder das einfach so gemacht hat wäre schon interessant zu wissen. Insgesamt aber vielleicht der Song auf dem Album den ich nicht hätte haben müssen. Es bewegt sich dabei nichts in mir. Vielleicht auch weil es nicht ihre Worte sind.

Bei den folgenden Titeln muss ich vorweg schicken dass sie mir im Prinzip alle gut gefallen. Ich könnte auch nicht sagen dass ich jetzt einen einzigen Titel schrecklich finden könnte. Das ist definitiv nicht der Fall. Ob ich auf Dauer so eine Bindung wie zu anderen Songs von Mylène aufbaue lässt sich aber momentan schwer sagen.

Eingängig, melodisch, zumeist wohlklingende Instrumente und Ambient Sounds, aber mit relativ wenig Akkorden hinter sich gebracht bieten sie bis auf Mylène`s Gesang wenig Highlights und Seele.

Sehr sehr sehr schade zum Beispiel bei C`est pas moi. Weil das eigentlich ein wundervoller Song ist. Toller Drive und Refrain….. aber man erwartet irgendwie dass da immer noch was kommt und das Ganze zu einem Climax oder einer spektakulären Bridge bringt, aber das bleibt leider aus. Trotzdem entwickelt es sich jetzt schon zu einem der weiteren Favoriten für mich auf dem Album. Vom Sing Stil erinnert es ein wenig an Appelle mon numero <3 Und das Ayayayaya am Ende baut eine Brücke zu gaaanz alten Zeiten, was ich sehr schön finde. Vielleicht zaubern Yvan und Laurent ja noch eine spektakuläre Live Version davon  Trotz meiner kleinen Kritik…ein toller Song <3

Insondable….
Wie schon gesagt . . . Mylène`s Gesang ist sehr schön. Die Gitarre die mal ab und an zu hören ist auch. Der Rest ist aber dann doch nicht so prall. Besonders nervig der Ding Ding Ding Sound der von Anfang bis Ende dominiert. Das hätte man sicher wesentlich interessanter gestalten können als so ein Eierkarton Style. . . . :D

Voie lactée
Eigentlich schon ganz schön, aber klingt mir insgesamt so nach Gombay Dance Band irgendwie ( Oder wie die Prinzen da hießen. Ich weiß das nicht mehr so genau..lol ) Hat so was von Südsee Friede Freude Palm wedel seichte Tanzparty im Sonnenuntergang. Ist mir dann doch etwas zu flach für Mylène. Um ganz ehrlich zu sein…eigentlich geht das gar nicht. Deswegen für mich der schwächste Original Titel des Albums. Dann doch lieber ein „ Aperol Schiperiz“ wie Mundstuhl sagt….haha :eek:

Pas d`access klingt sehr nach 80er Synthi Sound. Die meisten Stimmen klingen sogar ziemlich exakt nach einer Roland JX-3P mit Sequenzer. Der Anfang erinnert mich direkt an „Hypnotic Tango“ 
Ich weiß nicht ob es deswegen ist, aber irgendwie kann ich dem Song doch etwas abgewinnen. Ist aber definitiv nichts für Dauerschleife. Jedenfalls nicht für mich :lol:

Un jour ou l`autre
Ähnlich wie bei City of Love habe ich auch hier das Feeling es schon mal gehört zu haben. Vom Gesang her muss ich dabei an Chloé denken. So oft ich es jetzt gehört habe…… ich weiß…es klingt sicher paradox…. Sie singt zwar französisch….. aber das Ganze klingt so nach „ Vom Winde verweht „ Yankee mässig. Sie hat ihren Job da auch sehr gut gemacht, aber irgendwas in mir findet das es ganz und gar nicht zu ihr passt. Es ist ein schönes Lied, gut dargebracht und arrangiert, dramatisch…… aber nun ja.
Ich kann es nicht erklären……. Zumindest noch nicht 
Jedenfalls ist es nicht das „Große Format“ wie „Bleu Noir“ oder „Diabolique mon ange“ haben. Um nicht immer nur Laurent`s Titel heranzuziehen 


Interstellaires ist zu Recht der Namensgeber des Albums. Denn es ist eindeutig der nicht nur stärkste Titel des Albums, er klingt auch absolut nach einem Mylène Titel. Vielleicht vermessen das zu sagen, aber er hätte auch von Laurent sein können. Ich bin jedenfalls davon überzeugt das er gute Chancen hat auf der nächsten Tour in der Set List zu sein. Würde mich wundern wenn nicht.
Und natürlich, er klingt so sehr nach Mylène das er durchaus auch auf Annamorphosée hätte sein können.

Irgendwie interessant das mir ausgerechnet die ersten 4 Titel des Albums am besten gefallen. hmm

Stolen Car ist in seiner Neuauflage nicht nur durch Mylène`s einzigartigen Gesang aufgewertet worden, auch das gesamte Arrangement hat für mich kräftigen Zuwachs bekommen. Sting und Mylène klingen sehr überzeugend zusammen. Und ich mochte Stolen Car vom ersten Hören an. Beziehungsweise konnte ich es sofort als „Geliebt“ verbuchen.  Ihr Gesang ist unbeschreiblich schön.
Nach Gary Jules eine würdige Nachfolge in der Reihe der großen Duette. Ob sie Sting dazu bewegen kann LIVE mit auf Tour zu gehen? Oder eher nur via Video wie mit Moby? Real wäre schon toll. Ich mag Sting.

A rebours stellt meiner Meinung nach den gefühlvollsten Titel des Albums dar. Er weckt sehr melancholische Gefühle in mir. Einmal gehört ging er mir nicht mehr aus dem Kopf und ich empfinde beim Hören diese Dankbarkeit das es Mylène gibt. Obwohl ich den tatsächlichen Inhalt des Textes noch gar nicht erfasst habe….. vermittelt er mir etwas vertrautes. Aus meiner Sicht ist A rebours die eigentliche Ballade des Albums. Ich liebe es jetzt schon <3

Insgesamt mag mich Interstellaires sehr zu überzeugen. Da ich nicht nur Mylène liebe, sondern eben auch Laurent als musikalisches Genie sehe, schmerzt es mich eigentlich wenn sie ohne ihn arbeitet.

Ich muss aber zugeben dass auch ohne Laurent großartiges möglich ist. Zwar nicht uneingeschränkt, aber Titel wie Bleu Noir, Diabolique mon ange, Interstellaires und einige andere sind einfach nicht mehr wegzudenken in der Reihe meiner Favoriten und Liedern die ich für "Geliebt" erachte.

Musikalisch hat es zwar die bereits angegebenen Schwächen, aber da dies ja auch Geschmacksache ist, mag das jeder ganz anders sehen als ich. Alben mit Laurent fühlen sich für mich insgesamt stimmiger und gehaltvoller an. Diesem Anspruch gerecht zu werden wenn man nicht Laurent heißt ist aber auch überaus schwer. Aber INTERSTELLAIRES ist auch ohne Laurent ein würdiges Mylène Album.

Auch wenn nicht jeder Song der „Große Wurf“ ist, braucht sich das Album absolut nicht zu verstecken. Nach einigen Tagen Hören kann ich sagen das ich keineswegs enttäuscht bin. Es ist schön neues von Mylène zu hören und sie wieder neu zu entdecken. Ich kann INTERSTELLAIRES jedenfalls genießen und es wird garantiert nicht „ungeliebt“ im Regal verstauben. :freuhuepf:

Das kann sich ab jetzt nur noch steigern….. :)
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Ungelesener Beitrag von Esprit » 21. Nov 2015, 10:55

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Zuletzt geändert von Esprit am 21. Nov 2015, 12:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Esprit » 21. Nov 2015, 11:10

So, nochmal richtig ;-)

Guten Morgen in die Runde,

ich finde, es dauert immer ein wenig, bis man sich alle Lieder "erhört" hat. Manchmal werden Lieder zu Lieblingsliedern, die ich anfangs ignoriert habe bzw. mir weniger gefielen.
Ich bin generell positiv überrascht vom Album und habe bisher die Favoriten "À rebours", "Voie lactée" und "Stolen Car" (das mir erst durch das Video richtig gut gefällt, weil es für mich nun eine bestimmte Atmosphäre schafft).

Zu "À rebours" hab ich ein Piano Cover gemacht. Vielleicht gefällt's euch ja auch. :)

https://www.youtube.com/watch?v=nFRE6nQoF8M
Zuletzt geändert von Esprit am 21. Nov 2015, 12:19, insgesamt 3-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von imagine » 21. Nov 2015, 11:58

Ach das nachträglich Ändern ist kein Problem :D
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Ungelesener Beitrag von Esprit » 21. Nov 2015, 12:18

Danke, hab es gecheckt. :)
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