Eurovision Song Contest

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THomasHH
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Ungelesener Beitrag von THomasHH » 29. Mai 2015, 08:13

Stimmt, da war ja noch ein Posting, auf das ich eingehen wollte. Danke, Stefan, für die Erinnerung, wenn auch unabsichtlich. :D
Erzengel hat geschrieben:Aber ich staune immer wieder, wieviel Diskussionen so ein Wettbewerb auslöst, der seit Jahrzehnten keine gute Musik hervorgebracht hat.
Ich finde nicht, dass nur schlechte Musik vom ESC hervorgebracht wurde.
Die meisten Sachen kann man tatsächlich anschließend wieder vergessen, aber den einen oder anderen guten Beitrag kann man durchaus finden.
Zwar keine hohe Quote, gebe ich zu :kicher: , aber immerhin.

Das einzige, was mich stört, ist, dass man die einzelnen Songs, die man gut findet, nur in elektronischer Form bekommt - wenn man nicht die komplette CD kaufen will.
Deshalb habe ich mir, trotz des Gutfindens, nie die entsprechenden Songs besorgt.
Einzige Ausnahem ist letztes Jahr gewesen, als ich mir das Album von The Common Linnets aus den Niederlanden kaufte.
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Ungelesener Beitrag von MartinC » 14. Mai 2016, 09:53

Nach dem Motto "Wenn schon 99% aller Lieder von Rhianna, Shakira und/oder dem jeweiligem Vorjahressieger geklaut sind, müssen wir uns für die Pausenshow ja auch keine Beine ausreißen"...

Herr Stegemann, übernehmen Sie:



PS: Immerhin, einen guten Witz gab es, im 1. HF lief eine Pseudo-Doku über Schweden vor 1973, in der Art von "Fulda, Deutschlands trostloseste Stadt", und darin sagte (im englischen O-Ton) ein eingeblendeter gefakter Historiker: "In 1973 Sweden was, as the Germans use to say 'Ein Furz von dem Ferkel'"... :lol:
Zuletzt geändert von MartinC am 21. Aug 2017, 10:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von imagine » 14. Mai 2016, 10:46

Die Pauseshow hab ich live gesehen am Donnerstag. Fand die Performance ganz nett, aber die Begeisterung von Peter Urban konnte ich da irgendwie nicht so richtig nachvollziehen. Ich hab schon an anderer Stelle gemeint, da hat Mylène mit den Robotern zur Timeless ja was vom Zaun gebrochen. :kicher:

Bin ja gespannt,. wer das Rennen macht und v. a. auch, in wiefern sich die Änderung am Abstimmungsmodus auswirken. Ich wäre ja für Georgien oder Lettland.
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Ungelesener Beitrag von MartinC » 14. Mai 2016, 12:46

Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber nachdem ich die Performance zweimal gesehen habe, bestätigt sich mein erster Eindruck, daß bei den Robotern für mich die Luft komplett raus ist. Die Idee mit den Lasern und Spiegeln ist ja nochmal ganz nett, aber der kompletten Bewegungs-Magie von damals konnte absolut nix mehr hinzugefügt werden - und selbst die Musik ist kopiert, das Ambient-Wabern mit den Hydraulik-Geräuschen bis zum "Absacken" am Ende, das sich im Soundtrack wiederspiegelt.

Irgendwann hatte ein Journalist in Frankreich doch Farmer mal mit Apple verglichen, beide hätten die Kunst kultiviert, relativ einfache und profane Dinge wertvoll aussehen zu lassen. Das unterschreibe ich nur bedingt (wenn es nur das wäre, wären beide nach wenigen Jahren verschwunden).

Aber ich sehe eine Parallele zwischen Farmer und Steve Jobs. Jobs hatte in erster Linie die Gabe, aus seinen Mitarbeitern nicht nur das Maximum sondern faktisch alles herauszuholen - egal ob Designer, Hardware-Ingenieure oder Software-Entwickler. Die großen Namen, die mal bei Apple waren, haben in diesen Jahren die genialen Arbeiten geschaffen, und ich kenne keinen einzigen, der nach seinem Ausstieg von Apple noch irgendwo mit einem vergleichbaren Wurf legendär wurde (oder blieb).

Philippe Stegemann hatte die Roboter entwickelt (und ein paar einfachere Videos gedreht), Farmer hat ihn 2013 irgendwie dazu gebracht, in "Timeless" die Maschinen absolut auszureizen und alle Ideen, die sie draufhaben, auf einen Schlag zu akkumulieren. Und das war's jetzt, mit den Dingern... :egal:

Ach so, und dieses Jahr ist der ESC schlicht und einfach: lang-wei-lig

Gemäß den Buchmachern wird Deutschland letzter, und Rußland gewinnt haushoch vor Australien und Ukraine.

Zünftigen Trash gibt es diesmal gar keinen, es ist einfach nur lang-wei-lig. Wenn überhaupt, gefällt mir dann sogar als einziges noch Österreich. Nix tolles, aber irgendwie locker, flockig, leicht - so sollte ein Frühling klingen, wenn er klänge, sag ich mal. Und da es dieses Jahr das einzige französische Lied ist (wait... what!?) paßt es sogar hier ins Forum...



Und wenn sogar die Musik von den Robotern geklaut war - das Lied hier könnte locker auch ein Outtake vom zweiten Alizée Album sein... :kicher:
Zuletzt geändert von MartinC am 21. Aug 2017, 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von imagine » 14. Mai 2016, 12:55

Das mit den Robotern stimmt in der Tat. Es wurde in zwischen oft nachgemacht, aber an die Wirkung kam bzw. kommt nichts an.

Zu den Beiträgen dieses Jahr muss ich dir auch zustimmen, dass nicht viel gescheites dabei ist. Den russischen Beitrag fand ich jetzt auch nicht so den Bringer, ganz nette optische Spielerei aber musikalisch so lala...
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Ungelesener Beitrag von MartinC » 14. Mai 2016, 13:07

Das Problem des ESC geht einher mit dem von mir bemängeltem Fehlen von Trash (wegen dem ich den ESC überhaupt seit Jahrzehnten ansehe). Er ist erwachsen und "ernsthaft" geworden, und die Länder haben alle kapiert, wie er funktioniert. Bis auf die 2-3 letzten Ausweichler (wie Georgien, die chancenlos sein werden) liefern jetzt alle den gleichen Hausfrauenpop. Um Buffy Saint-Maries "Universal Soldier" zu zitieren, hier tritt vierzigmal "The Universal Helene Fischer" an, und zwar mit dem gleichen Lied.

Vielleicht sollte man, wie ganz früher mal, doch einfach (und sei es nur für ein Jahr) das Gebot wiedereinführen, daß jeder in der Landessprache singen muß. Das Argument, daß dann automatisch England und Irland gewinnen, müssen wir nicht mehr fürchten... so wie die die letzten Jahre aufgestellt sind, würden die auch beide Letzter werden, wenn sie die einzigen beiden Teilnehmer wären... :twisted:
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Ungelesener Beitrag von THomasHH » 14. Mai 2016, 14:07

Leider habe ich das erste Halbfinale nur zu einem Drittel (das letzte) gesehen, kann die anderen Beiträge daher vorm Finale nur anhand der Zusammenfassungen während der Abstimmungsphase beurteilen.
Das zweite Halbfinale konnte ich dann ganz schauen. Dabei gefiel mir Belgien ganz gut, erinnerte mich sehr an 70er-Jahre-Pop.
Georgien sticht noch heraus, ansonsten muss ich Martin leider recht geben, diesmal ist nix dabei, was mich irgendwie anspricht.

Die Roboternummer fand ich jetzt auch nicht so toll, da war das bei Timeless bedeutend besser.

Ob Deutschland letzter wird muss erst mal abgewartet werden. Sie könnte per Niedlichkeitsfaktor ein paar Punkte erhaschen. Das Lied selber sticht in keiner Weiser heraus.
Die Engländer haben es mal wieder nicht geschafft, ihr Potenzial auszuschöpfen und etwas gescheites zum ESC zu schicken.
Die Spanier singen auf Englisch, das wird ihnen aber auch nicht helfen. Das Gleiche gilt für Frankreich.

Den österreichischen Beitrag konnte ich wie oben beschrieben nur in der kurzen Zusammenfassung hören.
Leider funktionieren die Youtube-Verlinkungen bei mir mangels Flash-Player-Plug-In nicht, muss ich mir gleich mal separat zu Gemüte führen.
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Ungelesener Beitrag von THomasHH » 14. Mai 2016, 14:20

THomasHH hat geschrieben:Den österreichischen Beitrag konnte ich wie oben beschrieben nur in der kurzen Zusammenfassung hören.
Leider funktionieren die Youtube-Verlinkungen bei mir mangels Flash-Player-Plug-In nicht, muss ich mir gleich mal separat zu Gemüte führen.
OK, grad angeschaut und für nicht weiter erwähnenswert erachtet, wie praktisch alles in diesem ESC-Jahr.
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Ungelesener Beitrag von imagine » 15. Mai 2016, 00:56

Die neue Ergebnis-Präsentation hat's diesmal je echt spannend gemacht. War am Anfang auch recht skeptisch anhand der Beschreibung wie das mit dem Puklikumsvotum laufen soll. Aber nein, passt :)

Nur ein Punkt für DE im Jury-Voting und dann der Unterschied beim polnischen Beitrag :wtf: Da müssen einige ja echt an totaler Geschmacksverirrung gelitten haben.

Das die Ukraine so knapp gewonnen hat... finde ich ist verdient.
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Ungelesener Beitrag von OneHitWonder » 15. Mai 2016, 13:10

Das interessanteste am ESC ist mittlerweile, dass man einen aktuellen Eindruck des technisch Machbaren bekommt. Die Show war beeindruckend und hatte was von einem Holodeck. Aber auch musikalisch gab es schon schlechtere, ja - vielleicht auch weniger langweilige Zeiten. Die Titel waren in der Regel ordentlich produziert und die Leute hatten auch stimmlich ein gewisses Niveau.

Mir persönlich haben die rockigen Beiträge gut gefallen (Georgien und Zypern, glaub' ich). Waren einfach erfrischend "unsynthetisch". Auch den Polen fand ich richtig gut. Die Siegerin mag gesangstechnisch gut gewesen sein, aber meins war es nicht. Hat mir keinen Spaß gemacht zum Hören, nicht mehr Spaß als andere beim Sehen und mit einem politischen Statement (oder auch nicht) will ich mich in diesem Rahmen auch nicht auseinandersetzen.

Mit einem Sieger Australien hätte deutlich besser leben können. War mein Favorit. Die Auszählung war daher maximal spannend, aber für mich leider mit dem falschen Ergebnis.

Gut gefallen hat mir auch die Östreicherin. Klar, französisch hört man ganz gern. Aber es war weniger der Song: Sie hatte keine aufwändig einstudierte Show und Dramaturgie, auf deren Abspulen sie sich konzentrieren musste sondern vermittelte einfach den Eindruck, dass sie Spaß hat und den Moment des Auftritts genießt.

Jamie-Lee hat geliefert, was wir beim Vorentscheid bestellt haben und zwar fehlerfrei und in bester Qualität. Die Frage ist, ob wir das Richtige bestellt haben. Ich habe vom Vorentscheid zwar nur die letzten drei gesehen, aber davon war sie klar die Beste. Unser Problem scheint also weiter vorn in der Kette, bei der verfügbaren Auswahl zu liegen. Mal sehen, so langsam müsste auch ein Stefan Raab von der Langeweile eingeholt werden. Sind wir also gespannt auf 2017...
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